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Was ist das?
 
Die Therapie mit Eigenblut zählt heute zu den klassischen alternativen Heilverfahren. Die Eigenbluttherapie ist eine Reiz- oder Umstimmungstherapie.
Durch die Zufuhr des körpereigenen Stoffes wird der Organismus zu einer verstärkten Abwehrreaktion angehalten. Das injizierte Blut führt an der Einstichstelle zu einer lokalen Entzündung, welche zu einem Anstieg der weißen Blutkörperchen führt und den Stoffwechsel beschleunigt.
Durch die im eigenen Blut enthaltenen Stoffe und Antikörper wird das Immunsystem stimuliert.
Das gesamte Abwehrsystem ist davon positiv betroffen und entfaltet seine Wirkung im gesamten Organismus.
 
Wie sieht die Behandlung aus?
 
Aus einer Vene, meist in der Ellenbeuge, werden 1-2 ml Blut entnommen. Das frisch entnommene Blut wird sofort in einen Muskel (meistens in dem glutaeus max.) zurückinjiziert.
 
Die Injektionen erfolgen im Allgemeinen 1-3-mal wöchentlich in einem Zeitraum von 6-8 Wochen oder in zeitlich größer werdenden Behandlungsintervallen. Nach einer Pause kann eine weitere Injektionsserie folgen.  
 
Eigenblut kann auch, nach besonderer Bearbeitung, oral (über den Mund) eingenommen werden, dieses Verfahren eignet sich besonders für Kinder und bei Patienten mit einer Spritzenphobie.
Dazu wird potenziertes Eigenblut verwendet.  Hierfür wird ein Tropfen Blut aus der Armbeuge, Fingerkuppe oder aus dem Ohr entnommen und nach Regeln der Homöopathie verdünnt. Der Patient nimmt das verdünnte Eigenblut zu sich.
 
Was habe ich davon?
 
Die Eigenblut-Therapie stimuliert Ihr Immunsystem und regt die Bildung von Antikörpern an.
Wie bei fast allen Reiz-Reaktions-Methoden kann es zu Beginn der Behandlung zu einer anfänglichen Abwehrreaktion oder einer plötzlich eintretenden Erschöpfung kommen. Dies bildet oft den Auftakt zur Stärkung des Immunsystems.
Diese wird aber rasch in eine merkliche Verbesserung umschlagen.
Denn Ihr Immunsystem gibt erst einmal eine kräftigere Immunantwort auf die erkannte Krankheit – und bringt Ihre Beschwerden dann zur Ausheilung. Unterstützen Sie ihren Körper daher in dieser Zeit, indem Sie sich Ruhe gönnen und auf körperliche Belastungen wie z. B. Sport, Sauna und Alkohol verzichten.
 
Was kann ich mit der Eigenbluttherapie behandeln?
 
 - Allergien
 - Immunschwäche
 - Asthma
 - Neurodermitis
 - Erkrankungen des rheumatischen Formenkreis
 
 
Bei Asthma, Hauterkrankungen oder Migräne erzielt die Eigenbluttherapie
sehr gute Behandlungserfolge. Sie hat positive Auswirkungen auf Beschwerden, die sich auf das Immunsystem beziehen lassen–
ganz besonders gilt dies für viele allergische Erkrankungen.
Flaschen
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