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Was ist das?
 
Das Schröpfen ist  eine sehr alte Heilmethode die durch vermeintlich moderne Therapien verdrängt wurde. Heute wieder entdeckt als ein Verfahren mit dem  Ziel der Stärkung und Aktivierung der Selbstheilungskräfte des menschlichen Körpers. Eingesetzt wird das Schröpfen zur Ausleitung schädlicher Substanzen, Entzündungen und Gelosen (Verhärtungen in der Muskulatur) im muskulären Bereich. Für viele Patienten ist die Schröpftherapie sehr wohltuend und kann schnell zur Befreiung von Rückenschmerzen und Verspannungen führen.  
 
Wie sieht die Behandlung aus?
 
Hauptsächlich werden die Schröpfgläser am Rücken angesetzt, da hier bestimmte Reflexzonen liegen, welche mit den einzelnen Organen des Körpers in Verbindung stehen. So können gezielt bestimmte Arten von Beschwerden gelindert werden.
Die Schröpfköpfe werden auf die ausgewählten Reflexzonen gesetzt. Nun wird die Luft aus dem Glas abgesaugt - so entsteht auf der Haut ein Unterdruck. Der Blutfluss wird so gefördert; die Durchblutung der Haut und der einzelnen Muskeln wird angeregt.
Die Schröpfköpfe verweilen dann ca. 20 Minuten auf der Haut des Patienten. Durch den Unterdruck können Hämatome entstehen, welche noch ein paar Tage sichtbar sein können.
 
Was habe ich davon?
 
Durch die lokale Anwendung der Schröpfköpfe entstehen Extravasate
(aus einem Blutgefäß austretende Flüssigkeit) und in ihrer Folge Hämatome (Blutergüsse), die einen starken Reiz bewirken. Dieser Reiz hat einen entzündungshemmenden Effekt .
 
Zusätzlich wirkt das Schröpfen durchblutungsfördernd, dadurch wird der Stoffwechsel an den betroffenen Stellen angeregt und es können schneller Stoffe ausgeschieden werden, die Schmerzen und Krämpfe verursachen.
 
Durch Schröpfen in den so genannten Segmentzonen (Head´sche Zonen - neurovegetative Verbindungen zwischen Haut und inneren Organen) werden Funktionsstörungen und Organerkrankungen über das Nervensystem heilend beeinflusst.
 
Was kann ich mit der Schröpfkopftherapie behandeln?
Bei:
 
- Verspannungen
 - schlecht durchbluteten und verhärteten Muskeln (Myelogelosen)
 - Kopf- und Rückenschmerzen
 - Anregung des Stoffwechsels und damit aus naturheilkundlicher Sicht die
Mobilisierung der Selbstheilungskräfte des Körpers

 
Wichtiger Hinweis für die Patienten:
Die durch den Unterdruck der Schröpfköpfe entstehenden Hämatome sind häufig bis zu 2 Wochen sichtbar.
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